Existenzgründung in Deutschland 

Den Traum vom eigenen Unternehmen und einer Existenzgründung träumen viele Menschen. Ein Teil der angehenden Existenzgründer beschäftigt sich auch mit den Möglichkeiten der Umsetzung, doch nur wenige setzen ihr Vorhaben der Existenzgründung in Deutschland auch in die Tat um. Die Gründe diesen letzten Schritt nicht zu gehen, sind vielfältig. Mal fehlt das notwendige Geld, mal scheinen die Argumente der Bedenkenträger zu überwiegen oder die Angst vor dem Scheitern überwiegt. Dabei gibt es in Deutschland vielfältigste Beratungsstellen, die Existenzgründer in Deutschland mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Im Jahr 2018 haben sich nach Angaben der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 547.000 Menschen in Deutschland selbstständig gemacht. Wie bereits in den Jahren zuvor ein leichter Rückgang bei den Unternehmensgründungen. Ein Grund dafür könnten die Rahmenbedingungen in Deutschland sein. Laut Global Entrepreneurship Monitor (GEM), eine weltweite Vergleichsstudie zu Existenzgründungen, liegt Deutschland nur im Mittelfeld. Für die Studie wurden weltweit über 2.000 Gründungsexperten und Unternehmensberatungen befragt. Dabei zeigen sich zwei interessante Details. In den Bereichen öffentliche Förderung und Existenzgründungsberatung schneidet Deutschland gut ab. Problematisch dagegen sind beispielsweise die gesellschaftliche Akzeptanz, die Risikobereitschaft und die Infrastruktur. Die im Ranking erstellte Total-Entrepreneurial-Activity-Quote deutet allerdings einen leichten Anstieg der Existenzgründungsaktivität an.

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Am Anfang steht die Idee

Um ein Unternehmen erfolgreich am Markt zu etablieren, braucht es ein funktionierendes Geschäftskonzept. Doch damit ein Geschäftskonzept Gestalt annehmen kann, muss erstmal eine Idee vorhanden sein. Manche Gründer haben durch Zufall oder mittels eines gezielten Brainstormings eine Idee, andere gehen lieber auf Nummer sicher und orientieren sich lieber an bereits erfolgreichen Unternehmen. Egal für welchen Weg man sich entscheidet, die Machbarkeit der Idee muss auf Herz und Nieren geprüft werden. Weil Gründer ihre Ideen gerne allzu euphorisch betrachten, ist die Meinung möglichst unabhängiger Berater hilfreich. Damit diese sich eine fundierte Meinung bilden können, sollte am Anfang jeder Unternehmensgründung ein klar formuliertes, auf Wirtschaftlichkeit geprüftes Geschäftskonzept stehen.

Weil nicht jeder Existenzgründer eine fundierte wirtschaftliche Ausbildung absolviert hat, kann bereits an diesem Punkt eine Existenzgründungsberatung die richtige Wahl sein. Mithilfe der Experten werden dann erste Voraussetzungen geprüft. Denn bei aller Begeisterung für eine Geschäftsidee, sollten einige Punkte möglichst frühzeitig geklärt werden. Beispielsweise die Frage, ob es eine solche Dienstleistung oder eine solches Produkt bereits gibt, für welchen Kundenkreis das geplante Angebot sinnvoll oder nützlich ist und nicht zuletzt, lässt sich mit der Geschäftsidee genügend Geld verdienen.

Im Rahmen einer Existenzgründerberatung wird die Idee zu einem Geschäftskonzept weiterentwickelt. Die Experten der Existenzgründer Beratung helfen bei der Marktanalyse, loten die Möglichkeiten der Finanzierung aus und unterstützen bei der Formulierung des Businessplans. Dieser externe, unvoreingenommene Blick auf die beabsichtigte Unternehmensgründung kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Denn je intensiver man sich mit einer Geschäftsidee beschäftigt, umso schwieriger wird es, diese noch objektiv zu beurteilen, Risiken zu erkennen und Schwachstellen zu beseitigen.

Fehler vermeiden, Existenzgründung Deutschland nutzen

Sicher, man kann auch ohne die Hilfe einer Existenzgründerberatung ein Unternehmen gründen. Wer allerdings seine Selbstständigkeit von Beginn an professionell angehen möchte, der sollte auf die Unterstützung durch eine Unternehmerberatung nicht verzichten. Vielmehr sollte man die Begleitung durch einen Experten bereits als erste sinnvolle Investition betrachten, die sich idealerweise innerhalb kurzer Zeit auszahlt. Der Sinn einer fundierten Existenzgründerberatung ist es, vermeidbare Fehler zu erkennen und somit zukünftige Probleme erst gar nicht entstehen zu lassen.

Die Handwerkerinnungen und Handelskammern in der Region bieten regelmäßig Informationstage zu allen Themen rund um die Unternehmensgründung an. Auf diesen Veranstaltungen sollen in einem ersten Schritt die wichtigsten Fragen geklärt werden, unabhängig von bereits existierenden eigenen Plänen. Nicht selten sind bei derartigen Informationsveranstaltungen für eine Existenzgründer Beratung auch Experten vor Ort. Das können Rechtsanwälte oder Steuerberater sein, aber auch Mitarbeiter einer Unternehmerberatung oder sogar Selbstständige aus der Region. So lassen sich in einem unkomplizierten Rahmen erste Kontakte herstellen und die nächsten Schritte auf dem Weg in die Existenzgründung Deutschland vorbereiten.

Zu diesem Zeitpunkt ist es noch nicht von Bedeutung, ob bereits eine konkrete Geschäftsidee existiert oder erstmal nur der abstrakte Wunsch besteht, ein Unternehmen zu gründen. In beiden Fällen ist die Unterstützung durch Experten einer Unternehmensberatung Deutschland sinnvoll. Diese kennen sich mit notwendigen Genehmigungen aus, wissen wo und wie Anträge auf finanzielle Unterstützung oder Beratung gestellt werden können und haben auch Kontakt in die regionale Unternehmer-Szene. Denn längst gibt es einen großen Bestand erfolgreicher Unternehmen, in denen die Nachfolge nicht geregelt, oder nicht möglich ist. Die Übernahme eines existierenden Betriebs kann ein sinnvoller Weg in die Selbständigkeit sein. Doch auch dabei gilt, wie in fast allen Bereichen der Unternehmensgründung, schon zu Beginn die richtigen Entscheidungen zu treffen, bestehende Fristen einzuhalten und Fehler möglichst vermeiden. Weil Existenzgründer damit meist völlig überfordert wären, sind Gründungsberater, die schon zu Beginn involviert sind, ein Weg, um negative Überraschungen zu vermeiden, die unter Umständen das gesamte Vorhaben zu gefährden.

Was kostet Unternehmensberatung Deutschland?

Die angesprochenen Gruppenveranstaltungen und offenen Informationsangebote werden meist kostenfrei von den örtlichen Industrie- und Handelskammern (IHK), Handwerker-Innungen, Verbänden oder auch den Arbeitsagenturen durchgeführt. Im Rahmen dieser Veranstaltungen können Existenzgründern mit klaren Gründungsplänen dann die nächsten Schritte einleiten und Termine mit Beratern vereinbaren. Diese ersten Beratungstermine sind oftmals auch noch kostenlos bzw. werden vollständig gefördert. Wenn Existenzgründer und Berater dann eine weitere Zusammenarbeit vereinbaren, wird diese in der Regel kostenpflichtig. In der Praxis werden allerdings zahlreiche Fördermöglichkeiten angeboten, über die ein Berater üblicherweise auch informieren kann und die notwendigen Unterlagen bereithält. So haben Existenzgründer, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen wollen, weitreichende Möglichkeiten der Förderung, die meist auch die Unterstützung durch einen Gründungsberater beinhaltet. Zudem wird ein breites Potpourri an Fördermöglichkeiten durch Regionale Gesellschaften zur Wirtschaftsförderung, Kammern und Innungen oder Bundes- bzw. Landesministerien bereitgestellt. Steuer- und Unternehmerberater oder spezialisierte Rechtsanwälte kennen sich im Dickicht der Angebote aus und können die beste Fördermöglichkeit Identifizieren. Sie helfen dann auch bei der Finanzierung der weiteren Schritte und arbeiten gemeinsam mit dem Gründer einen professionellen Businessplan aus, der dann bei Banken und/oder Wagnis-Finanzierern zum Einsatz kommt.

So ist die richtige Entscheidung für eine Existenzgründungsberatung bereits der erste wichtige Schritt zum eigenen Unternehmen. In welchem Umfang dafür Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden können, hängt sowohl vom Zeitpunkt der Gründung, den Bedingungen der Förderprogramme, aber auch der Expertise des Beraters ab. Weil eine Existenzgründungsberatung schnell einige tausend Euro kosten kann, schrecken Gründer davor schnell zurück. Allerdings werden die Kosten durch die Förderprogramme meist auf ein überschaubares Maß reduziert.

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Nach der Gründung sichtbar werden

Eine Existenzgründer Beratung kann auch über die erste Phase der Orientierung und Umsetzung hinausgehen. Vor allem hinsichtlich steuerlicher oder rechtlicher Belange wird meist noch die Unterstützung durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt in Anspruch genommen. Nach der Gründung kommen aber auch neue Herausforderungen auf den Unternehmer zu. Er muss mit seinem Angebot für Kunden sichtbar sein. Hier kommen dann Experten für Unternehmenskommunikation, Marketing und Werbung zum Einsatz, deren Beratungsleistungen allerdings meist nicht mehr gefördert werden und bereits vollständig zur unternehmerischen Tätigkeit gehören. Weil Existenzgründer ihre Ausgaben in der Anfangsphase geringhalten wollen, kommen an dieser Stelle kostenfreie oder preiswerte Netzwerke ins Spiel.

Dazu gehört die Plattform inregia.de, auf der sich Unternehmen vorstellen und ihr Angebot präsentieren können. Über die Möglichkeiten des Firmeneintrags informiert inregia die angehenden Existenzgründer in Deutschland.